Mobilbaukran ermöglicht Dachelementtransfers auf engstem Raum
Pontáns Kranar setzte einen elektrischen Mobilbaukran ein, um modulare Schutzdachelemente direkt zwischen zwei Wohnblöcken in Uppsala umzusetzen.
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Anwendungsbereich:Städtische Baustellenlogistik, Sanierung von Wohngebäuden
Industriezweig: Kranverleih und Hubdienstleistungen, Hochbau
Bei einem Sanierungsprojekt an zwei sechsgeschossigen Wohngebäuden im schwedischen Uppsala stand das Hebeunternehmen Pontáns Kranar vor der Aufgabe, ein umfangreiches modulares Schutzdach von einem Bauwerk auf das Nachbargebäude zu versetzen. Das Vorhaben umfasste die Verlagerung von knapp 20 Aluminiumsegmenten mit Einzellängen von bis zu 20 Metern und Stückgewichten von rund einer Tonne, die teilweise noch mit Planen bespannt waren.
Die zentrale verfahrenstechnische Herausforderung bestand in den engen räumlichen Gegebenheiten des innerstädtischen Einsatzortes. Der Zwischenraum zwischen den Gebäuden war durch Baumbestand, Bodenhindernisse und Grünflächen stark limitiert. Der Einsatz eines konventionellen Fahrzeugkrans vergleichbarer Traglastklasse hätte eine Aufstellung auf der weiter entfernten Zufahrtsstraße erfordert, was eine deutlich größere Krankonfiguration zur Bewältigung der Reichweite sowie Straßensperrungen und einen erhöhten Rüstaufwand zur Folge gehabt hätte.
Direktes Umsetzverfahren und Hakenhöhenoptimierung
Um die Zugangsbarrieren zu überwinden und Manipulationszeiten zu minimieren, wählte das Unternehmen einen vierachsigen Mobilbaukran mit steilem Turmaufbau und verstellbarem Gitterausleger. Dank des vertikalen Grundmastes konnte das Gerät unmittelbar am Fassadengerüst des sanierten Gebäudes positioniert werden, anstatt weit abgerückt auf Verkehrsflächen stehen zu müssen.
Mit einer Ausleger-Steilstellung von 15 Grad erreichte der Kran eine Hakenhöhe von rund 30 Metern bei ausreichend verbleibender horizontaler Ausladung zwischen den Baukörpern. Diese Konfiguration ermöglichte es, etwa die Hälfte der Dachelemente vom Ausgangsgerüst direkt auf das Zielgebäude umzusetzen, wodurch Zwischenlagerungen am Boden vollständig entfielen. Die übrigen Segmente, die aufgrund lokaler Hindernisse kurzzeitig auf der Rasenfläche abgelegt wurden, konnten nach einer zügigen Umpositionierung des Krans aufgenommen und bis zum Schichtende präzise auf dem Zielgerüst montiert werden.
Technische Eigenschaften für Präzision und Vielseitigkeit
Die visuelle Kontrolle während der Montagevorgänge wurde durch eine stufenlos höhenverstellbare Liftkabine optimiert. Diese ermöglichte dem Kranführer eine direkte Sichtachse sowohl auf das Hebegut als auch auf das Montagepersonal auf Dachebene, wodurch Blindhubvorgänge während des Aufsetzens verhindert wurden.
Über die reine Montagekinematik hinaus gestattete das Antriebskonzept einen elektrischen Baustellenbetrieb, was die Lärmemissionen innerhalb des Wohngebiets erheblich verringerte. Eine integrierte Arbeitsplatzbeleuchtung stellte zudem die Fortführung der Arbeiten bei schwachen Tageslichtverhältnissen sicher.
Neben dem Versetzen von Überdachungen nutzt Pontáns Kranar diesen Mobilbaukran in den Regionen Uppsala, Enköping und Stockholm für Betoneinbringungen, Bewehrungs- und Schalarbeiten, im Stahlbau sowie für die Errichtung von Holzfertighäusern, bei denen beengte Stellflächen den Einsatz konventioneller Turmdreh- oder Mobilkrane ausschließen.
Herausgegeben von Sucithra Mani, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
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