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Automatisierte Wetterstationen für die Beschattungssteuerung in Wohngebäuden
Das von Elsner Elektronik entwickelte Sensorsystem ermöglicht eine präzise Umweltdatenerfassung zur Optimierung automatisierter Smart-Home-Funktionen.
www.elsner-elektronik.de

Der Einsatz intelligenter Sensornetzwerke innerhalb der digitalen Lieferkette des smarten Wohnbaus ermöglicht eine dynamische Umgebungssteuerung, ohne auf komplexe Architekturen mit mehreren Geräten angewiesen zu sein. Die Einführung integrierter Wetterstationen mit integrierter Sonnenstandsnachführung bietet eine einheitliche Lösung für die Automatisierung von Beschattungssystemen in Einfamilienhäusern.
Technische Konfiguration und mechanische Windmessung
Für die Gebäudeautomation ist die genaue Messung von Umweltvariablen entscheidend für die Auslösung von Schutzmechanismen und die Optimierung von Wärmelasten. Die Windancer 2.0 GPS KNX sec fungiert als Kombisensor für den direkten Anschluss an das KNX-Bussystem und vereint Wetterdatenerfassung und Logikauswertung in einem einzigen Gerät. Anstelle von thermischen Massendurchflusssensoren wird die Windgeschwindigkeit mit einem mechanischen Schalen-Anemometer gemessen. Dieser Mechanismus erfasst zuverlässig Winddaten und liefert die wesentlichen Eingangsgrößen für das automatische Einfahren von Jalousien und Markisen bei Unwetter. Die Winddaten werden verarbeitet und in m/s, km/h oder nach der Beaufort-Skala ausgegeben.
GPS-basierte Sonnenstandsberechnung und automatisierte Beschattung
Die Maximierung der Energieeffizienz in Wohngebäuden erfordert eine dynamische Steuerung des solaren Wärmeeintrags. Die Wetterstation nutzt einen integrierten GPS-Empfänger, um anhand lokaler Koordinaten und der Uhrzeit den genauen astronomischen Sonnenstand zu berechnen. Diese GPS-basierte Sonnenstandsberechnung ermöglicht eine sonnenstandsabhängige Beschattungssteuerung für bis zu acht verschiedene Gebäudefassaden, wobei die Jalousielamellen entsprechend dem Azimut und der Elevation der Sonne nachgeführt werden. Das System verfügt über Logikfunktionen mit integrierten UND- und ODER-Gattern, die es Integratoren ermöglichen, flexible Automatisierungsroutinen zum Schutz der mechanischen Infrastruktur zu erstellen.
Systeminbetriebnahme und sichere Kommunikation
Die Vereinfachung des Bereitstellungsprozesses reduziert den Engineering-Aufwand bei der Installation. Das Gerät nutzt eine grundlegend überarbeitete Engineering Tool Software (ETS) Applikation, die die Projektierung beschleunigt. Eine schnellere Orientierung innerhalb der Software wird durch eine integrierte Kontexthilfe erreicht. Darüber hinaus wird der Integrationsaufwand durch die Nutzung semantischer Daten, die für Smart Linking formatiert sind, deutlich reduziert, was die Zuweisung von Gruppenadressen vereinfacht. Die Einrichtung ermöglicht eine einfachere Parametrierung durch eine Live-Data-Adjustment-Funktion, die es erlaubt, aktuelle Messwerte sofort als operative Grenzwerte festzulegen. Eine sichere Kommunikation über das Gebäudenetzwerk wird durch die Implementierung des KNX Data Secure-Standards gewährleistet, der die Sensordaten vor unbefugtem Abfangen schützt.
Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking im Detail, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten waren
Auf dem Markt für KNX-Gebäudeautomation werden Wetterstationen anhand ihrer Sensorkonfiguration, ihrer Windmessmechanismen und der Erfassungsgrenzen für maximale Windgeschwindigkeiten bewertet. Ein direktes Vergleichsprodukt ist die Meteodata 140 S KNX von Theben, die eine Sonnenschutzsteuerung für bis zu acht Fassaden über drei integrierte Helligkeitssensoren bietet und über einen Messbereich für die Windgeschwindigkeit von 2 bis 30 m/s verfügt. Eine weitere Marktalternative ist die MDT KNX Wetterstation Home, die Festkörpersensoren verwendet, um die Helligkeit für drei Himmelsrichtungen zu messen, und die Beschattungssteuerung auf drei Fassaden beschränkt, ohne dass ein integriertes GPS-Modul für die astronomische Sonnenstandsnachführung vorhanden ist.
Die technische Besonderheit des untersuchten Systems liegt in seinem mechanischen Schalen-Anemometer, das eine zuverlässige operative Obergrenze für Windalarme bietet, sowie in der Integration GPS-basierter Berechnungen für eine kontinuierliche Lamellennachführung über acht Fassaden hinweg, ohne dass eine manuelle Standortkonfiguration erforderlich ist.
Redigiert von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
www.elsner-elektronik.com
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