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Fallstudien

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Skalierbares Energiemanagement für bestehende Stadioninfrastrukturen

Borussia Dortmund integriert eine offene Architektur von ABB zur Modernisierung des Energiemanagements und der Gebäudeautomation im Signal Iduna Park.

  global.abb
Skalierbares Energiemanagement für bestehende Stadioninfrastrukturen

Im Bereich der kritischen Infrastruktur und dem Betrieb von Großveranstaltungsstätten setzen Betreiber auf skalierbare Energiemanagementsysteme und Gebäudeautomation, um den stark schwankenden Energiebedarf zukunftsfähig und effizient zu steuern.

Aktivität und operative Herausforderungen
Borussia Dortmund betreibt mit dem Signal Iduna Park das größte Fußballstadion Deutschlands, das 1974 eröffnet wurde und Platz für über 81.000 Zuschauer bietet. Der operative Betrieb erfordert die Bewältigung extremer Lastwechsel: An Spieltagen steigt der Energiebedarf für Beleuchtung, Sicherheitssysteme, Übertragungstechnik und Gastronomie innerhalb weniger Stunden sprunghaft von nahezu null auf mehrere Megawatt an, während ein reibungsloser Betrieb jederzeit sichergestellt bleiben muss. Die zentrale Herausforderung bestand darin, die über Jahrzehnte gewachsene und hochkomplexe elektrische Infrastruktur des Bestandsgebäudes so zu modernisieren, dass sie den durch die Science Based Targets Initiative (SBTI) validierten Klima- und Nachhaltigkeitszielen des Vereins gerecht wird.

Verbesserungsziele
Das primäre Projektziel war die kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz und der Leistungsfähigkeit des gesamten Stadionbetriebs. Es galt, die Transparenz über die Energieverbräuche zu erhöhen, die elektrische Infrastruktur sicher zu modernisieren und die bestehenden Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme (HLK) intelligent zu steuern. Gleichzeitig sollte eine skalierbare Grundlage geschaffen werden, um künftige Infrastrukturen, wie etwa geplante E-Ladesäulen und einen anstehenden Batteriespeicher, nahtlos anbinden zu können.

Ausgewählte technische Lösung
Zur Erreichung dieser Ziele wählte Borussia Dortmund ABB als Technologiepartner. Die Lösung umfasst eine offene, skalierbare Systemarchitektur, die sich in das bestehende, nach ISO 50001 zertifizierte Energiemanagementsystem des Stadions integriert. Die Implementierung vereint sichere Elektrifizierungstechnik mit KNX-basierter Gebäudeautomation, um die komplexen HLK-Anlagen zentral und bedarfsgerecht zu steuern. Das System ist zudem darauf ausgelegt, die auf dem Stadiondach installierte Photovoltaikanlage mit 5 MWp Leistung sowie einen künftigen 3,75-MWh-Batteriespeicher in das ganzheitliche Energiemanagement einzubinden.

Bereitstellung und Unterstützung
Die Modernisierungsmaßnahmen bauen auf einer langjährigen technologischen Zusammenarbeit beider Partner auf. Das System wurde so konzipiert, dass sich die Architektur flexibel auf alle Liegenschaften des Vereins – vom Trainingsgelände und Nachwuchsleistungszentrum in Brackel bis hin zur BVB-FanWelt – ausweiten lässt. Bei der gemeinsamen Entwicklung brachten die Ingenieure von ABB ihre Expertise in der Gebäudeautomation ein, während der Verein seine operativen Erfahrungen aus dem Betrieb einer der meistbesuchten Sportstätten Europas beisteuerte.

Messbare Ergebnisse
Durch die Bündelung von Energiemanagement, Elektrifizierung und Gebäudeautomation in einer zentralen Plattform erhöht sich die Transparenz der Energieverbräuche im Stadion signifikant, was eine strukturierte Überwachung und kontinuierliche Optimierung der Ressourcennutzung ermöglicht. Die vernetzte Infrastruktur bewältigt die enormen Lastspitzen an Spieltagen effizienter und gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb der kritischen Systeme. Das Vorzeigeprojekt unterstützt den Bundesligisten messbar bei der Erfüllung seiner validierten Nachhaltigkeitsziele und liefert eine technologische Blaupause für die Modernisierung komplexer Bestandsgebäude weltweit.

Verfasst von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.

www.abb.com

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